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Barcamp Berlin
Seit heute morgen befinde ich mich auf dem Barcamp Berlin. Ein Barcamp ist sowas ähnliches wie ein längerdauernder Webmontag, also eine Un-Konferenz. Schade ist es, daß von den angemeldeten 170 Teilnehmern bisher erst etwa 100 da sind, vielleicht wird das morgen noch besser.
Im ersten Vortrag ging es um Ajax und Barrierefreiheit, jetzt spricht Oliver Gassner über Pro-Bloggen. Heute nachmittag gibt’s einen Einführungskurs in GTD vom Autor des Buchs »Macs für Freiberufler und Selbständige«, das wird sicher spannend.
Erste digitale Eindrücke findet man natürlich bei flickr.
30.09.2006 |
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Rails-Konferenz in Frankfurt
Am 3. November findet in Frankfurt die von mir mitorganisierte Ruby on Rails-Konferenz statt. Wer sich mit Rails beschäftigt, sollte sich das Programm mal anschauen. Wer Rails lernen will: am Tag davor gibt Thomas Baustert, einer der Autoren des deutschen Rails-Buches, ebenfalls in Frankfurt einen Einführungsworkshop, der mit 150 Euro auch sehr preiswert ist.
Ich hoffe, ich sehe den ein oder anderen Leser dort!
30.09.2006
Mal wieder ein Stöckchen
Damit das Sommerloch gefüllt ist und Domenica nicht traurig ist, muss ich halt mal wieder mein gefangenes Stöckchen abarbeiten…
Warum bloggst Du?
Weil “News” so Web1.0 sind…
Seit wann bloggst Du?
seit… ewig!
Selbstportrait
Warum lesen Deine Leser Dein Blog?
Wahrscheinlich sind sie noch hängengeblieben von früher, als ich öfter und mehr Geek-Stoff gebloggt habe.
Welche war die letzte Suchanfrage, über die jemand auf Deine Seite kam?
Google-Suche nach ‘statt php’ (Gute Wahl!)
Welcher Deiner Blogeinträge bekam zu Unrecht zu wenig Aufmerksamkeit?
Einige, die ausnahmsweise mal länger geraten sind (und ich daher lange dransaß).
Dein aktuelles Lieblings-Blog?
Habe eigentlich kein Lieblingsblog. Freue mich immer, wenn meine persönliche A-List was bloggt.
Welches Blog hast du zuletzt gelesen?
der Domenica ihrs, wo ich das Stöckchen eingefangen habe.
Wie viele Feeds hast du gerade im Moment abonniert?
128, incl. ein paar Planeten und No-Blogs. (Warum zeigt Vienna eigentlich keine Zahl an? Argg)
An welche vier Blogs wirfst du das Stöckchen weiter und warum?
Da halte ich es wie Gerrit: Wer will, kann es haben :)
27.07.2006
Social Software in Kommunen
Gestern veranstaltete die MFG Baden-Württemberg das Forum »Stadtwikis, Bürgermeisterblogs, E-Communities – Social Software in Kommunen«. Es gab 5 Vorträge für ca. 50 Teilnehmer, die meisten waren Mitarbeiter bei Kommunen. Daher fand ich es etwas gewagt, dass bei der Einleitung mehrmals die Wörter “Web 2.0” und “Webmontag” fielen, weil sicher nicht jeder was damit anfangen Konnte. Aber die MFG engagiert sich in diesem Bereich recht stark, demnächst wird es auch ein “Innovationsprogramm Web 2.0” geben.
Beim ersten Vortrag stellte Hauke unser Karlsruher Stadtwiki vor, wie vor fast genau zwei Jahren alles anfing und es sich inzwischen zum größten Stadtwiki Europas gemausert hat (was übrigens nicht an einer vielzahl Studenten liegt, wir haben nur wenige studentische Wikinger). In dieser Zeit hatten wir kaum Kontakt mit der Stadt Karlsruhe bezüglich des Wikis, worauf ein Teilnehmer spekulierte, ob vielleicht der Erfolg nicht gerade auch daher rühre? Hauke bekam sehr viele Rückfragen – auch noch in der Pause – der Vortrag hatte sich gelohnt.
Als zweites sprach Hjalmar Hiemann über das Projekt WorldcupWiki, einem Wiki zur WM, welches im September 2005 startete. Um das Henne-Ei-Problem zu umgehen (Ohne Content keine User, ohne User keinen Content) bediente man sich der Wikipedia in Starttexten und angemeldeten, fußballbegeisterten Usern aus dem Süden Deutschlands. Im April ging dann der Betrieb richtig los. Am meisten in der Presse gehypt wurde die Aktion Langspielplatte mit 11 Liedern, in der WM-Lieder gesammelt wurden, und nach einer Abstimmung wurden 11 Lieder daraus auf eine LP gepresst und Oliver Bierhoff übergeben. Was nach der WM mit dem Content passiert, ist noch nicht klar. Richtig nett waren die T-Shirts zur Aktion: Männer trugen “Ich steh’ auf Leder” auf der Vorderseite, Girlies “Fußball ist Frauensache”; von letzteren gab es allerdings keine mehr :(
Das Thema des 3. Vortrags, Bürgermeisterblogs, stellte sich schnell als Bürgermeister-Tagebuch raus, da keine Kommentare möglich sind, und auch sonst keine Weblogfunktionalitäten bereitgestellt worden sind. Immerhin beschwert sich der Bürgermeister nicht mehr bei der Agentur, die das ganze forcierte, sondern sieht als zusätzliche Möglichkeit der Kommunikation, auch wenn er seine Texte veröffentlichen lässt ;)
Schließlich stellte Ralf Schmid noch das Stadtblog Stuttgart Blog vor, welches es seit September 2005 gibt, aber anfangs auch mit den üblichen Problemen zu kämpfen hatte: kaum Autoren, kaum Artikel, wenig Leser. Aber mittlerweile scheint es sich etabliert zu haben, und solange nicht übermässig Traffic produziert wird, übernimmt Schmids Agentur 6B Neue Medien die Kosten komplett.
Tücken der Powerpoint-Manie beim nächsten Vortrag:
von der Versionsnummer abhängig falsch gespiegelte Logos unten links.
Zuletzt (und man merkte es, ab 16:30 Uhr lichteten sich die Reihen schon etwas, Dienstende bei Beamten?) ging es um “Förderung der E-Community in Stuttgart”. Ralf Armbruster stellte einerseits die Infrastruktur der Online-Freiwilligen-Börse vor. Schade daß hier das Rad ständig neu erfunden wird, auch in Karlsruhe wird sowas geplant, aber scheinbar ist man in Stuttgart mit der zentralen Datenhaltung schon etwas weiter, und man kann die Software für die Freiwilligen nicht “einfach so” exportieren.
Das zweite Projekt war http://mobil.stuttgart.de, eine viersprachige Website für mobile Surfer – auch hier war der Anlass die WM. (Traurig: aufgrund dieses Projekts wurde die Durchsetzung der Barrierefreiheit [weg mit den Frames!] um ein Jahr verschoben…) Aber auch um die Usability wurde sich in letzter Zeit Gedanken gemacht: ein Dienstleister gab nach einem Test von www.stuttgart.de eine Liste mit 60 verbesserungswürdigen Punkten zurück, die demnächst abgearbeitet werden sollen. Immerhin!
Fazit des Ganzen: Dafür, daß ich hauptsächlich wegen des Stadtwiki-Vortrags hingefahren bin, war ich doch erstaunt, daß nicht alle Kommunen “webtechnikfeindlich” eingestellt sind.
In Stuttgart z.B. wurden sogar schon Wikis für eine interne Doku eingesetzt. Ich bin gespannt, was sich in dem Bereich in nächster Zeit tun wird, wo es weitere Stadtwikis geben wird.
Wer übrigens mal in der MFG in Stuttgart oder in der Nähe ist: Hier gibt es noch einen richtigen Paternoster:

13.07.2006 |
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Robert Gernhardt ist tot
Einer meiner Lieblingsautoren, Robert Gernhardt, ist heute gestorben. Ich hatte die Chance, ihm dreimal live bei einer Lesung zu begegnen. Er signierte gerne danach seine Bücher, und dabei entstand im November 2005 dieses Bild:
ACH
Ach, noch in der letzten Stunde
Werde ich verbindlich sein.
Klopft der Tod an meine Türe,
ruf ich geschwind: Herein!
Woran soll es gehn? Ans Sterben?
Hab ich zwar noch nicht gemacht,
doch wir werd’n das Kind schon schaukeln —
na, das wäre ja gelacht!
Interessant so eine Sanduhr!
Ja, die halt ich gern mal fest.
Ach – und das ist Ihre Sense?
Und die gibt mir dann den Rest?
Wohin soll ich mich jetzt wenden?
Links? Von Ihnen aus gesehn?
Ach, von mir aus! Bis zur Grube?
Und wie soll es weitergehn?
Ja, die Uhr ist abgelaufen.
Wollen Sie die jetzt zurück?
Gibts die irgendwo zu kaufen?
Ein so ausgefall’nes Stück
Findet man nicht alle Tage,
womit ich nur sagen will
— ach, Ich soll hier nichts mehr sagen?
Geht in Ordnung! Bin schon
(Aus “In gemeinsamer Sache – Gedichte über Liebe und Tod, Natur und Kunst”, Robert Gernhardt und Peter Rühmkorf)
30.06.2006 |
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Hallo Novum-LeserInnen!
Ich freue mich, daß sie meine kleine Seite gefunden haben. Schauen sie sich etwas um, bei Fragen können sie mich gerne kontaktieren.
An alle, die jetzt nur Bahnhof verstehen: in der aktuellen Ausgabe 07/06 der Novum findet sich ein Interview über das Thema Web 2.0, welches Toby O. Rink, ein befreundeter Designer aus Karlsruhe, mit mir geführt hat. Schaut mal rein, wenn ihr grad in einem größeren Zeitschriftenladen seid, und schreibt mir, was ihr drüber denkt.
Und a propos Web 2.0: Am kommenden Montag ist mal wieder Webmontag in Frankfurt, ich hoffe, den ein oder anderen dort zu treffen :)
16.06.2006 |
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Meine erste MacExpo
Recht überschaulich ging es bei der MacExpo ja schon zu, in der kleinen Halle der koelnmesse, die paar Stände hat man wirklich in einer Stunde durch, wenn man nicht gerade eine Lösung sucht, die reichlich angeboten wurden (Anti-Virensoftware, Office-Gedöns, gewichtige Mindmap-Programme usw.). Im Gegensatz zu den überteuerten Speisen und Getränken gab einiges an Give-Aways: Popcorn, Umhängeblinkies, Zeitschriften, Flip-FlopsZehentrenner von Quark und Typometer, die zuerst gewonnen werden konnten und spätnachmittags dann so unters Volk gebracht wurden (waren scheinbar viele über?). Ich hätte nicht gedacht, so viele Geeks (erkennbar an T-Shirts und/oder Figur) auf der Messe zu sehen, aber insgesamt ging es hier recht entspannt und loungig zu:
Das kleine Mac-Esssentials-Leser-Treffen klappte zwar nicht ganz wie geplant (der Kölner ansich ist wohl nicht so richtig geschäftstüchtig), war aber mit etwas Improvisation trotzdem nett, dafür hatte sich die Fahrt schon gelohnt :)
11.06.2006 |
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Erster Webmontag in Karlsruhe
Ok, wenn ich schon zur »Miss Webmontag« ernannt werde, sollte ich auch mal ein paar Zeilen darüber verlieren :) Ich bin ja schon mal froh, dass es nun überhaupt geklappt hat, und selbst die Schwaben sind auch in ihrem Eck geblieben, da sie ja selbst einen Webmontag hatten…
Bei der Organisation des Raumes hat nicht alles geklappt, aber das Team der Stadtmitte hat sich entschuldigt, und ich denke, wir haben das beste draus gemacht. Die Location ist aber recht nett und bunt, nicht so spießig wie ein Seminarraum, und es gibt auch Bionade! Fehlendes WLAN ist natürlich ein Problem, aber nach einem Gespräch gestern mit Martin Treusch von Buttlar von der KaLUG ist es schwer, in Karlsruhe einen abgetrennten Raum mit WLAN zu bekommen.
Die Vorträge waren allesamt etwas technisch – es wurden 3 Frameworks vorgestellt und ein potentielles Sicherheitsproblem – hier wären Ideen gefragt, die auch nicht-Geeks ansprechen. Aber das wird schon noch, da bin ich zuversichtlich.
Das “Networken” kam noch nicht so richtig in die Pötte, was aber auch etwas schwierig war, angesichts der Lautstärke, mit der der DJ sein Quiz veranstaltet hat. Ich hätte mich gerne noch mit mehr Leuten unterhalten, aber viele waren dann leider schon weg.
Fazit: es gibt noch genügend Potential für Verbesserungen, vor allem auch kann die Besucheranzahl noch ansteigen, wenn man erstmal mehr Werbung für den Webmontag, z. B. auch in der Uni und der FH, macht.
30.05.2006 |
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Fazit vom LinuxTag 2006
Nun ist er rum. 3000 Besucher weniger, trotzdem erfreute Veranstalter. Was ist das Fazit meines 5. LinuxTags?
Location
Natürlich kann ich als Karlsruherin nicht ganz neutral sein, was den neuen Tagungsort angeht. Mal von der weiteren Anreise abgesehen fand ich es schlecht, daß es nur eine große Halle gab, und man deshalb während des Tages nicht mal “ans Sonnenlicht kam”, oder, um mich Floschi anzuschließen “in den Rhein-Main-Hallen war es für mich eher ein trockenes Business-Messe-Feeling, wie z.B. auf der SYSTEMS.”
Community
Mit dem Standortwechsel hat sich auch die hiesige LUG geändert, die den LinuxTag unterstützt bei den begleitenden Events und der Vor-Ort-Planung. Zum “Social Event” kann ich nichts sagen, da war ich in Karlsruhe auch nie, aber beim “Community Event” kann ich Vergleiche ziehen, und zwar zu Ungunsten von Wiesbaden. Der Freitagabend war eher langweilig, wenn man es mit dem letztjährigen vergleicht, wo sich die KaLUG einiges hatte einfallen lassen wie ein Debian-Quiz und Filme. Sowas gab es diesmal gar nicht, die Linuxer waren quer über den halben Biergarten verteilt – und von Community keine Spur. Schade.
Was im Zusammenhang mit den LUGs noch zu erwähnen ist: Ich habe die letzten Tage in der WLAN-Ecke öfter gehört “Endlich gibt es komplettes Internet, nicht nur Port 80 und 443 wie in den letzten Jahren” – das »Hauptamt für Vorauseilenden Gehorsam« aka KaLUG hatte nämlich aus Sicherheitsgründen in den letzten Jahren den Rest dicht gemacht.
Vorträge
Die Vorträge, die ich besuchte, waren qualitätsmäßig durchwachsen. Es ist klar, dass nicht jeder Open Source-Entwickler weiss, wie man vor vielen Leuten spricht, wie man seine Folien gestaltet – das muss sicher geübt werden. Wenn dann aber noch gehäuft technische Pannen auftreten, der rote Faden komplett fehlt oder der Inhalt anders als erwartet ist, bleibt doch ein arges Geschmäckle zurück. Zu meinen Highlights zählte sicher der interessante Vortrag von Ubuntu-Gründer Mark Shuttleworth und der über FilmCommons, also Filme, die unter der Creative Commons stehen.
Was mich wunderte: Es gab im Vergleich zu den letzten Jahren kaum Vorträge zum Thema LAMP, was sicher auch dafür verantwortlich war, daß kaum “Legenden” aus diesem Bereich anwesend waren. Allerdings war leider auch Ruby on Rails kein Thema: der (kostenpflichtige) Workshop darüber fiel mangels Teilnehmer aus.
Stände
Viele kleinere Firmenstände hatten nach meinem Eindruck wenig Besuch und daher auch etwas Langeweile, was man ihnen ansah. Aber auch bei den Open Source-Projekten waren die Entwickler oft mit sich selbst oder ihrem Sportgerät beschäftigt.
Ganz interessant war mein Gespräch am O’Reilly-Stand, wo ich wissen wollte, ob sie in naher Zukunft auch das Konzept der PDF-Bücher verfolgen werden, aber dafür seien die Deutschen zu wenig experimentierfreudig, wurde mir mitgeteilt. (“the Pragmatic bookshelf is on track to become the next O’Reilly”, las ich gestern in der Rails-Mailingliste.)
Das war es mal in Kürze, wer nun noch etwas visuelles Material sucht: Flickr existiert :)
06.05.2006 |
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LinuxTag, mal wieder
Wer länger dieses kleine Blog verfolgt, weiß, daß ich schon oft auf dem LinuxTag war, damals immer in Karlsruhe (klar, lag ja vor der Türe). Jetzt findet er in Wiesbaden statt, und ich bin trotzdem wieder am Start ;) Mal schauen, was sich so geändert hat durch den Umzug. Freuen werde ich mich natürlich auf die Keynote von Mark Shuttleworth.
Wer kurzfristig hinmöchte und noch kein Ticket hat: ich habe noch 8 Einladungen zu vergeben!
02.05.2006 |
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